Ein würdiges Ende für jedes Tier.

Wo Tiere leben, sterben Tiere. Manchmal geplant- wie z.B. bei der Schlachtung- und manchmal nicht geplant- bei Räumungen oder wenn Tiere nicht mehr lebensfähig sind. Der Tod gehört zum Leben. Anoxia ist der Meinung, dass die bestehenden Methoden verbessert werden können, ja sogar verbessert werden müssen. Alle Glieder der Produktionskette sind verantwortlich, dafür Sorge zu tragen. Denn jedes Tier verdient ein würdiges Ende.

In der Geflügel– und Schweinehaltung werden Euthanasiemethoden angewendet, die sowohl für die Tiere als auch für die Landwirte und ihre Mitarbeiter stressvoll sein können.

Vor allem in der Schweinehaltung kommt es in den ersten Stunden nach der Geburt zu Ausfällen.

Öffentliche Aufmerksamkeit für die gestiegene Sterblichkeit von Saugferkeln  trifft einen sensiblen Punkt: die Agrarwirtschaft hat große Mühe, sensible Themen zu kommunizieren.

Der Sektor ist sich der Wichtigkeit von Offenheit und öffentlichem Interesse bewusst.  Größere Mühe hat er jedoch beim Umgang mit sensiblen Themen, obwohl gerade dies ein Kritikpunkt ist. Ethische Fragen werden als ökonomische Entscheidungen dargestellt und dabei wird der öffentlichen Meinung zu wenig Rechnung getragen.  Die Reaktion des Sektors auf die gestiegene Ferkelsterblichkeit ist ein gutes Beispiel. Kein Verbraucher ist sich bewusst, dass durchschnittlich eins von sieben Ferkeln stirbt. Der durchschnittliche Bürger kann mit Antworten, die sich auf die Ökonomie oder den Markt beziehen, nichts anfangen. Er will vor allem wissen, ob die Landwirte gut für ihre Tiere sorgen. Darauf muss der Sektor aktiv eingehen.

Der wichtigste Pfeiler in der Kommunikation von schwierigen Themen ist das Bewusstsein,  dass sich wirklich etwas verändern muss. Das muss der Sektor selbst leisten.

Betriebe mit dem niedrigsten Ausfall gehören zu den besseren. Aber es gibt immer eine Spannbreite.

Anoxia möchte einen Beitrag leisten mit einer alternativen, würdigen Methode.

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