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Grüne planen Kurswechsel: 'Politik der machbaren Schritte'

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Mittwoch, 13 Juli, 2016

Die Grünen schlagen bei dem von ihnen angestrebten Umbau der Tierhaltung in Deutschland neue Töne an. Dies geht aus einem internen Papier hervor. "Wir setzen auf eine Politik der machbaren Schritte", heißt es in einem bislang internen Papier aus der Bundestagsfraktion der Partei Bündnis 90/Die Grünen, das Agra-Europe vorliegt. Veränderungen soll es demnach "nicht mit der Brechstange" geben, sondern unter Rahmenbedingungen, "die für Landwirtschaft und Handel Planungssicherheit und für Verbraucher Transparenz und Sicherheit bieten". Ziel der grünen Nutztierstrategie sei es, die Tierhaltung in Deutschland innerhalb von 20 Jahren tierfreundlich zu gestalten. Den Umbau will man "gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern" umsetzen. Das Leitmotiv laute, "grüner statt größer werden". Deutschland soll auf diese Weise zum "Vorreiter beim Tierschutz" werden. Das Papier sei "ein Angebot an die Branche", heißt es in der Fraktion. Zu den notwendigen Maßnahmen zählen eine tiergerechtere Gestaltung der Ställe, ein Ende nichtkurativer Eingriffe und eine Neuausrichtung der Züchtung. Finanzierung mehrheitlich aus der 2. Säule Zur Finanzierung der beim Umbau der Tierhaltung anfallenden Mehrkosten will man laut AgE insbesondere Mittel aus der Zweiten Säule der GemeinsamenAgrarpolitik (GAP) verwenden. Die Grünen bekräftigen in dem elfseitigen Papier ihre Forderung nach einer höheren Umschichtung der Ersten in die Zweite Säule. Durch eine Kürzung der Direktzahlungen um 15 Prozent könnten 750 Millionen (Mio.) Euro zusätzlich für eine nachhaltige, tiergerechte Landwirtschaft eingesetzt werden. Auf 400 Mio. Euro wird das Volumen beziffert, das durch eine mögliche Kopplung von 8 Prozent der Direktzahlungen an bestimmte, tiergerechte Produktionssysteme zusammen käme

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